Unterricht mal ganz anders – Beobachtung hautnah

Passend zum Thema der Unterrichtsreihe „Beobachtung“ bekam die Erzieherklasse FSSOZ 17a der Berufsbildenden Schule in Linz/Rhein die Möglichkeit, in der KITA Vettelschoß einen Tag zu hospitieren.

Kita Vettelschoß

Am Morgen des 14.11.2017 trafen sich die Klasse mit Frau Oeser und Frau Elfers vor der Kita, wo sie schon von der Leitung Frau Meier erwartet wurden. Zu Beginn der Hospitation bat Frau Meier die Schüler, ihre Straßenschuhe sowie Jacken abzulegen, um so die Hygienestandards in der Einrichtung zu wahren. Nachdem dies alle Schüler ordnungsgemäß berücksichtigten, gingen sie in einen Konferenzraum der Kita, wo Frau Meier den Schülern Interessantes über die Einrichtung erzählte.

Die Kindertagesstätte arbeitet nach dem elementarpädagogischen Handlungskonzept der Reggio-Pädagogik. Die Kita ist in zwei Häuser aufgeteilt, welche durch einen langen Flur miteinander verbunden sind. Im Altbau befindet sich zurzeit die Gruppe der Ü3-Kinder (über drei Jahre) und im Neubau die Gruppe der U3-Kinder (unter drei Jahre). Die Einrichtung bietet Platz für 95 Kinder unterschiedlichen Alters. Ebenfalls handelt es sich bei der Kindertagesstätte Vettelschoß um eine integrative Einrichtung. Zurzeit werden dort 2 Kinder integrativ betreut. Da die Einrichtung erst seit Kurzem nach der Reggio-Pädagogik arbeitet, ist noch alles sehr neu; „Es muss noch viel getan werden“, so Frau Meier.

Nach der kleinen Einführung in den Alltag der Einrichtung ging es auch schon los. Die Klasse teilte sich in zwei gleichgroße Gruppen auf, um Beobachtungen am Kind durchzuführen. Welches Kind beobachtet wurde, durften sich die Schüler selbst aussuchen. Wichtig war, dass immer vier Schüler dasselbe Kind beobachteten, damit man sich im Laufe des zukünftigen Unterrichts über die Beobachtung austauschen kann. Als Tipp gab Frau Meier den Schülern noch mit auf dem Weg, dass sie sich weit genug vom zu beobachteten Kind weg setzen sollten, damit es nicht gezielt mitbekäme, dass es beobachtet wird. Nachdem alle Schüler ihre Beobachtungen beendet hatten, trafen sie sich nochmals im Konferenzraum, um dort eine Abschlussreflexion mit anschließenden Fragen durchzuführen. Die Leiterin Frau Meier bat die Schüler ebenfalls um eine Reflexion über die Einrichtung, um sich ein Bild davon zu machen, wie die Arbeit der Kita von Außenstehenden bewertet wird. Am Ende der Reflexion bedankte sich die Klasse noch mit einer kleinen Geste bei der Kindertagesstätte und verließ diese, jedoch mit der Aussicht auf einen weiteren Besuch im Januar. Im Großen und Ganzen war die Hospitation ein sehr lehrreicher und erfolgreicher Tag; für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher.

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