Islandpferde, Schafe & Co.- ein Tag Erfahrung mit der tiergestützten Therapie

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Am 07.10.2020 nahm die Klasse FSAP19C an einer  Exkursion zum Thema „tiergestützte Therapie“ teil. Ort war das Gestüt unserer Kollegin Jutta Döring in Rüscheid.

Voller Erwartungen sah die Klasse dem besagten Tag entgegen. Da ein Teil der Klasse schon mal die Erfahrung teilen durfte, mit Schaf „Edda“ spazieren zu gehen, war die Vorfreude bereits sehr groß.

Dennoch gingen einige mit der festen Überzeugung hin, keinesfalls sich auf ein Pferd zu setzen oder ein Schaf auszuführen.

Nachdem die Klasse eine kurze Einweisung erhalten hatte, ging es auch schon zu den Pferden auf den Hof.

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Einige hatten die Chance den Tieren ein Halfter anzulegen und sie eine Runde im Gatter herumzuführen.

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Die Freude, die sich in den Gesichtern breit machte,  war unbeschreiblich.

Besonders die Schüler, die glaubten gar keinen Bezug zu den Pferden  zu haben, saßen am Ende oben auf und genossen die Nähe zum Tier.

Bemerkenswert war, welchen Einfluss die Fohlen auf die Klasse hatten. Auch diejenigen die vorher noch zurückhaltender waren, gingen nun auf die Weide.

Mit viel Spaß und etwas Regen begleitete die Klasse die Schafe auf ihre vorgesehene Weide, die sie nun beliebig abgrasen konnten.

Am Ende der Exkursion konnte man viele zufriedene Gesichter sehen. Es wurde bei manchen Erinnerungen geweckt.

Durch das Zusammensein mit den Tieren entstand ein Vertrauensverhältnis, sogar bei denjenigen, die nicht genau wussten mit den Tieren umzugehen.

Ängste wurden überwunden und zum größten Teil verspürten alle ein Gefühl der Zufriedenheit, Entspannung und des Glücklichsein.

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Fazit ist, dass die Wirkung der Tiere auf uns Menschen unterschätzt wird. Tiergestützte Therapieformen sollten mehr in allen sozialen Einrichtungen integriert werden.

„Der Mensch scheint instinktiv den Kontakt zu einem Lebewesen zu suchen, welches allein durch sein Dasein auf ihn beruhigend, versöhnlich wirkt.“

                                                                                          

Zitat:  Otterstedt, 2011, S.17