Rassismus begegnen – Die „KOLPING ROADSHOW INTEGRATION" fand in diesem Jahr an der BBS Linz statt

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Aufgrund der anhaltenden Arbeiten zum Wiederaufbau der beschädigten Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler, fand die diesjährige „KOLPING ROADSHOW INTEGRATION“ in diesem Jahr an der Berufsbildenden Schule Alice-Salomon in Linz statt.

An der BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler ist die mobile Ausstellung bereits ein fester Bestandteil der jährlichen Termine. So fand aufgrund der aktuellen Situation und den Bemühungen von Herrn Fescharaki die Aktion als Kooperationsprojekt zwischen der BBS Badneuenahr-Ahrweiler und der BBS Linz am 25. und 26. Oktober auf dem Gelände der Alice-Salomon Schule statt. Durch den Schwerpunkt im sozialen Bereich fanden sich viele interessierte Klassen, die die Ausstellung besuchten.

„Seit dem sogenannten Flüchtlingssommer 2015 sind nun einige Jahre vergangen. Aus der Willkommenskultur, ist mittlerweile ein Klima geworden, in dem Flüchtlinge als Belastung oder Herausforderung wahrgenommen werden.“ so Fescharali. Ziel der "KOLPING ROADSHOW INTEGRATION" sei es daher auf die Situation von Geflüchteten aufmerksam zu machen und für deren Belange zu sensibilisieren. Besonders bedeutsam waren diese Einblicke natürlich für die angehenden pädagogischen Fachkräfte der Schule, die sich zukünftig in die entsprechenden Arbeitsfelder orientieren wollen.

Im Rahmen der Ausstellung führten Housen Gauer und Ahmadullah Warduk durch die einzelnen Ausstellungsstücke. Neben Informationstafeln und Videomaterial, gab es authentische Gepäckstücke von Geflüchteten eine interaktive Wand zu gesellschaftlicher Teilhabe und Anregungen wie man rassistischen Äußerungen begegnen kann. Besonders eindrücklich war neben den persönlichen Wertgegenständen der Geflüchteten der Erfahrungsbericht von Herrn Gauer. Dieser schilderte seine eigenen Erlebnisse im Rahmen seiner Flucht aus dem Kriegsgebiet Syrien. Hierbei machte er die Schüler auf Gefahren aufmerksam und antwortete auf die Fragen der Schüler zu seinen Erlebnissen.

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Insgesamt gelang es im Rahmen der Ausstellung für die Erfahrungen und Bedürfnisse von Menschen mit Fluchterfahrungen zu sensibilisieren. „Die Erzählungen machen mich sehr traurig und betroffen. Ich finde den Gedanken schrecklich, dass Menschen so um ihr Leben fürchten müssen.“ äußerte sich eine Schülerin im Anschluss an die Veranstaltung.